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PSG III Gesetzgeber nimmt die Kommunen in die Pflicht

Von: Kirsten Lehmann

Am:

Der Referentenentwurf zum dritten Pflegestärkungsgesetz liegt vor und ist ein weiterer großer Baustein der Pflegereform.Es soll die kommunale Ebenen gestärkt werden, da sich gezeigt hat, das es Verbesserungspotenzial bei der Pflege vor Ort insbesondere in Bezug auf Koordination, Kooperation und Steuerung gibt. Kommunen stehen im Bereich der Pflege bisher nur begrenzte Gestaltungsmöglichkeiten zur Verfügung, so heißt es im Entwurf. Die Bundesregierung will die Beratung von Pflegebedürftigen und deren Angehörigen zum 1. Januar 2017 probeweise an 60 Modellkommunen übertragen. Ziel soll sein, bundesweit mehr Beratungsstellen zu schaffen. Die Finanzierung soll zu jeweils einem Drittel von Kommunen oder Ländern, Krankenkassen und Pflegekassen erfolgen.

Mit der Umsetzung erhalten die Länder die Möglichkeit, regionale Pflegeausschüsse und sektorübergreifende Landespflegeausschüsse einzurichten, in denen die Landesverbände der Pflegekassen mitarbeiten.                      [nb     Quelle: Auszug aus der häuslichen Pflege/ Juni 2016

Neu: Krankenkasse zahlt die Grundpflege

Von: Kirsten Lehmann

Am:

Die Lücke in der Versorgung der Versicherten, vor allem im Anschluss an eine Krankenhausbehandlung in der häuslichen Krankenpflege, ist nun geschlossen.

Überraschend hat der Gesundheitsausschuss des Deutschen Bundestages den §37 Abs.1a SGB V zum 1.Januar 2016 in das Gesetz eingefügt. Durch diese Erweiterung der Leistungsansprüche haben Versicherte wegen schwerer Krankheit oder aber wegen akuter Verschlimmerung einer Krankheit, insbesondere nach einer ambulanten OP, nach einem Krankenhausaufenthalt oder nach einer ambulanten Krankenhausbehandlung, soweit keine Pflegebedürftigkeit im Sinne des SGB XI vorliegt, einen Bedarf an grundpflegerischer und hauswirtschaftlicher Versorgung, wenn sie sich im Hinblick auf die erheblichen Auswirkungen der Behandlungspflege zuhause nicht selbst pflegen und versorgen können. Versicherte bedürfen in dieser Konsellation der Unterstützung durch Leistungen der Grundpflege und/oder der hauswirtschaftlichen Versorgung, soweit nicht andere Personen dies leisten können. Dieser Anspruch besteht wie auch die Krankenhausvermeidungspflege bis zu vier Wochen je Krankheitsfall und kann von der Krankenkasse in begründeten Ausnahmefällen nach Einschaltung des Medizinischen Dienstes verlängert werden.

 

Ego.-START wurde genehmigt

Von: Kirsten Lehmann

Am:

Die Zusage der Investitionsbank zur Förderung von Unternehmensgründungen ist am 07.12.2015 bei mir eingegangen. Diese wird unter anderem aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) finanziert und hilft Existenzgründern unter anderem bei Coachingleistungen in Form von Beratungen zur wirtschaftlichen, finanziellen und organisatorischen Fragen mit dem Ziel, Impulse und Handlungsempfehlungen zur Gründung eines Unternehmens zu vermitteln und nachhaltig zu qualifizieren