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Medikamentengabe

Von: Kirsten Lehmann

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Medikamente und was ist zu beachten

Physische Veränderungen gehören zum Alterungsprozess des Menschen. Der ganze Organismus, einschließlich der Muskulatur und Gelenke, des Stoffwechsels sowie der Organe, wird früher oder später durch das Altern in Mitleidenschaft gezogen. Die Folge ist ein nicht abwendbares Nachlassen der körperlichen und oft auch geistigen Leistungsfähigkeit.

Mit zunehmendem Alter vergrößert sich automatisch das Risiko für Erkrankungen. Zusätzlich können schädliche Umwelteinflüsse, Spätfolgen nicht ausgeheilter Krankheiten oder ein ungesunder Lebensstil zu körperlichem oder geistigem Verfall führen. Aus all diesen Gründen müssen viele Menschen in fortgeschrittenem Alter irgendwann regelmäßig Medikamente nehmen. Je mehr Beschwerden die Betroffenen haben, desto mehr unterschiedliche Mittel müssen vielleicht eingenommen werden. Erhebungen haben gezeigt, dass die Hauptkonsumenten von Medikamenten in Deutschland zur Altersgruppe der über 60-Jährigen gehören.

Was gilt es daher zu beachten ?

Die 6-R-Regel bei der Medikamentengabe

Immer mehr ältere Menschen müssen mehrere Medikamente einnehmen. In Krankenhäusern oder Pflegeeinrichtungen müssen Ärzte und Pflegepersonal genauestens darauf achten, dass jeder Patient die für ihn bestimmten Präparate erhält. Deshalb wurde die sogenannte 6-R-Regel entwickelt, die dabei helfen soll:

  • Ist es der richtige Patient?
  • Ist es die richtige Zeit?
  • Ist es das korrekte Medikament/der richtige Wirkstoff?
  • Ist es die richtige Dosis?
  • Ist es die richtige Verabreichungsform?
  • Ist die Dokumentation richtig?

Das Pflegepersonal ist gehalten, sich an die 6-R-Regel zu halten, um sicher zu stellen, dass der Patient die für ihn bestimmten Medikamente zur richtigen Zeit und in der korrekten Dosis und Form erhält.

Aufbewahrung und Verabreichung von Medikamenten

Medikamente sind nicht nur teuer, sondern auch sehr empfindlich. Deshalb gibt es Vorgaben, wie sie aufzubewahren und bis zu welchem Zeitpunkt sie zu verabreichen sind. Der mögliche Verwendungszeitraum ist am Verfallsdatum ersichtlich. Ist ein Präparat abgelaufen, verliert es meist seine Wirksamkeit und sollte daher unter keinen Umständen weiterverwendet werden.

Gerade in Krankenhäusern und anderen Pflegeeinrichtungen ist die Aufbewahrung von Medikamenten strikt geregelt. Um eine unsachgemäße Aufbewahrung oder sogar Verwechslungen zu vermeiden, gibt es Vorschriften für Medikamente:

  • Aufbewahrung in abschließbaren Schränken (im Stützpunkt- oder Arztzimmer)
  • kühle Lagerung bei unter 25 Grad (bestimmte Arzneien im Medikamentenkühlschrank)
  • Persönliche Medikamente sind mit dem Namen des Patienten zu versehen.
  • Das Datum der Verpackungsöffnung muss vermerkt sein.

Die Verantwortung für die korrekte Verabreichung eines Medikaments liegt stets bei dem, der es dem Patienten gibt. Aus dem Grund benötigt der Ausgebende umfassende Kenntnisse zu jedem Medikament. Grundsätzlich darf jeder ein Medikament verabreichen, allerdings nur im Notfall. In der Regel obliegt die Verabreichung dem geschulten Personal der Pflege bzw. dem Arzt. Zu beachten sind auch die Vorgaben zur Darreichungsform. Medikamente können oral, vaginal, rectal, transdermal, nasal, per Injektion, ophthal oder über eine Sonde verabreicht werden.

Nebenwirkungen von Medikamenten

Menschen, die über 65 Jahre alt sind, gelten laut Studien als sehr viel anfälliger für Nebenwirkungen, als dass bei Patienten jüngeren Alters der Fall ist. Wer unter Multi-Morbidität (zeitgleiches Auftreten unterschiedlicher Erkrankungen) leidet und Medikamente selbst einnehmen oder sie einem solchen Patienten verabreichen muss, sollte unbedingt auf eventuelle Nebenwirkungen achten und diese unverzüglich dem Arzt melden.

Vor allem, wenn ein Patient viele unterschiedliche Arzneimittel einnehmen muss, ist es notwendig, anhand eines detaillierten Medikamentenplanes die Einnahme zu kontrollieren und jede Nebenwirkung zu dokumentieren. Auf diese Weise kann der Arzt schnell reagieren und gegebenenfalls ein Medikament gegen ein anderes austauschen.

Im Jahr 2011 wurde die so genannte PRISCUS-Liste herausgegeben. Dabei handelt es sich um eine Liste, in der eine möglicherweise schädliche Medikation für ältere Personen festgehalten ist. Sie soll Medizinern helfen, eine korrekte Medikamentengabe vorzunehmen.

Verträglichkeit mit Lebensmitteln

Die meisten Leute wissen um die negative Auswirkung von Medikamenten mit bestimmten Lebensmitteln. Hinlänglich bekannt ist, das sich kalziumhaltige Lebensmittel schlecht mit Antibiotika vertragen.

Aber warum ist das so ? Die beiden Komponenten ( Kalzuium+ Antibiotika)  tun sich im Magen zu schwer lösbaren Verbindungen zusammen was zur Folge hat, das dadurch  das Antibiotika vom Körper sehr viel schlechter aufgenommen wird und dies zur Abschwächung der Wirkung führt.

Quelle: Auszüge aus Wikepedia

 

 

 

Kremserfahrt

Von: Kirsten Lehmann

Am:

 

Auch dieses Jahr werden wir wieder eine Kremserfahrt mit unseren Klienten unternehmen. Vorgesehen ist diesmal der 12.09.2019. Auf dem Kremser geht es diesmal von Bad Schmiedeberg aus zu dem Ausflugslokal "Zur schönen Aussicht", wo wir diesen Tag bei Kaffee und Kuchen ausklingen lassen. Wir hoffen, das alle gute Laune mitbringen und uns das Wetter keinen Streich spielt.

Ambulante Betreuungsdienste

Von: Kirsten Lehmann

Am:

Ambulante Betreuungsdienste dürfen seit Mai 2019 mehr pflegerische Leistungen erbringen. Das Termin-und Versorgungsgesetz ist am 11.0.2019 in Kraft getreten und hat dafür gesorgt, das ambulante Betreuungsdienste als Leistungserbringer im Bereich der Pflegeversicherung zugelassen wurden. Folgende Leistungen können nun von den ambulanten Betreuungsdiensten erbracht werden.

Pflegerische Betreuungsmaßnahmen (§ 36)

Hilfen bei der Haushaltsführung (§ 36)

Angebote zur Unterstützung im Alltag (§ 45a)

Nutzung des Entlastungsbeitrags nach § 45b

Ersatzpflege/Verhinderungspflege (§39)

Nach wie vor darf von den ambulanten Betreuungsdiensten n i c h t erbracht werden

Behandlungspflege nach §37 SGB V

Beratungsgespräche nach § 37 Abs.3

Körperbezogene Pflegemaßnahmen (§ 36)

Um eine Zulassung als Betreuungsdienst zu erhalten, benötigt man eine leitende Fachkraft mit einer 460-stündigen Weiterbildung. Dies muss keine Pflegefachkraft sein. Auch sollen sich ambulante Betreuungsdienste einer Qualitätsprüfung unterziehen Hierfür soll der Spitzenverband Bund der Pflegekassen bis zum 31.Juli 2019 entsprechende Richtlinien zu den Anforderungen an das QM und die Qualitätssicherung beschließen. Bis zu deren Einführung gelten die Vorschriften des Elften Kapitels für ambulante Pflegedienste.

 

Quelle: Auszüge aus der Häuslichen Pflege 8/2019

Altersdepressionen

Von: Kirsten Lehmann

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Altersdepressionen

Altersdepressionen zählen neben demenziellen Erkrankungen zu den häufigsten psychischen Krankheiten, die man im hohen Alter bekommen kann. Sie werden nur schwer erkannt. Studien belegen, dass Menschen mit Depressionen eine höhere Wahrscheinlichkeit haben, im Alter eine Demenz zu entwickeln. Allerdings können auch viele frustrierende Erlebnisse bei Menschen mit Demenz dazu führen, das diese eine Depression entwickeln.

Merkmale einer Demenz

  • Desorientiertheit – Patienten finden sich in ihrer Umgebung nicht mehr zurecht
  • Konfabulationen – Betroffene versuchen mehr Informationen aus ihrem Gedächtnis abzurufen, als tatsächlich gespeichert sind
  • Ein zeitlich unscharfer Beginn der Erkrankung
  • Hirnwerkzeugstörungen, die sich in Form von Sprach- und Bewegungsstörungen wie Aphasie und Apraxie bemerkbar machen

Merkmale einer Depression

  • Schuldgefühle
  • Lebensüberdrussgedanken oder Lebensmüdigkeit bis hin zum Wunsch, sich selbst zu töten (Suizidalität)
  • Schlaflosigkeit
  • Gewichtsverlust
  • Interessensverlust
  • Psychomotorische Hemmung oder auch Agitation – Erkrankten fällt es sehr schwer, sich zu bewegen, oder sie sind extrem unruhig
  • Ausgeprägte Konzentrationsstörungen

Die Depression ist eine psychische Störung, die die Gefühlswelt eines Menschen negativ verändert. Hoffnungslosigkeit, Niedergeschlagenheit, Antriebslosigkeit können auf eine Depression hinweisen bzw. sind starke Symptome einer Depression.

Die Behandlung von Depressionen ist bei älteren Menschen genauso wichtig wie bei jüngeren. Viele Menschen gehen heute leider immer noch davon aus, dass es normal sei, wenn sich Menschen im Alter zurückziehen, schlechter schlafen, ihre Hobbies aufgeben oder weniger Freude am Leben empfinden. Dabei ist das Gegenteil der Fall: Studien zeigen, dass ältere Menschen die Fähigkeit besitzen , trotz eingeschränkter Möglichkeiten zufrieden zu sein. Sie können auf das Erreichte und Erlebte zurückblicken und Gefühle besser kontrollieren.

Bei der Behandlung von Depressionen haben sich sowohl die

  1. medikamentöse Behandlung als auch
  2. psychotherapeutische Verfahren

als wirksam erwiesen.

  1. Altersdepressionen mit Medikamenten behandeln

Manchmal funktioniert das Gehirn von Menschen, die an einer Depression erkrankt sind, nicht mehr so wie vorher. Die Ursache liegt häufig in einem hormonellen Ungleichgewicht im Gehirn. Durch die Einnahme von Medikamenten wie Antidepressiva kann das hormonelle Gleichgewicht wieder hergestellt werden. Diese sollten aber mit Bedacht eingenommen werden.

  1. Altersdepression mit Psychotherapie behandeln

Die Psychotherapie hat sich für ältere Menschen als sehr wirksame Methode erwiesen, Depressionen zu behandeln. Sie sollte von einem psychologischen oder ärztlichen Psychotherapeuten, der auf die Behandlung älterer Menschen spezialisiert ist, durchgeführt werden. Die Therapie wendet verschiedene Verfahren an, um die individuellen psychischen Probleme möglichst effizient zu behandeln.

Zur Unterstützung verwenden Therapeuten häufig einen Wochenplan, in dem der Patient seine Stimmung, Beschäftigung und besondere Ereignisse notieren kann. Das hilft sowohl dem Betroffenen als auch dem behandelnden Therapeuten, bestimmte Verhaltensweisen zu beobachten und ggf. zu hinterfragen. Der Wochenplan kann auch helfen, gegen den typischen Aktivitäts- und Interessenverlust vorzugehen und eine aktive Tagessstruktur zu erarbeiten.

Tipps, mit denen Sie als naher Angehöriger die Lebensqualität von depressiven Menschen steigern

  1. Sprechen Sie das Thema Depressionen behutsam an und weisen Sie auf die guten Heilungschancen durch eine Behandlung hin.
  2. Nehmen Sie die Beschwerden der Betroffenen Person ernst. Es ist wichtig, dass man die Beschwerden als Erkrankung anerkennt
  3. Unterstützen Sie Ihren Angehörigen dabei, passives und inaktives Verhalten zu überwinden. Aktivieren Sie die Person, indem Sie positive Erfahrungen steigern. 
  4. Helfen Sie Ihrem Angehörigen dabei, seinen Tag zu strukturieren. Tragen Sie dazu z. B. mit ihm zusammen die anfallenden Aufgaben der Woche in einen Kalender ein.
  5. Bauen Sie für Ihren depressiven Angehörigen ein funktionierendes Versorgungs- und Unterstützungssystem auf. 
  6. Bestärken Sie Ihren depressiven Angehörigen darin, soziale Kontakte aufzubauen.
  7. Unterstützen Sie ihn Defizite zu überwinden und positive Verhaltensweisen einzuüben.
  8. Helfen Sie der Person dabei, Vergangenes besser zu bewältigen. Machen Sie deutlich, worauf man stolz sein kann.
  9. Vermeiden Sie Phrasen wie „Du musst positiv denken“. Sie vermitteln dem Kranken lediglich, dass man ihn nicht versteht. 
  10. Suchen Sie Adressen von Therapeuten in ihrer Nähe heraus und stellen Sie diese Ihrem Angehörigen zur Verfügung.                                                                                                                                       Quelle:  Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie Wikepedia

Unser Ausflug im Oktober

Von: Kirsten Lehmann

Am:

Am 18.10.2018 war es soweit. Die Seniorenassistentin Birgit Disselhoff und der Pflegedienst Hand in Hand haben einen gemeinsamen Ausflug mit Ihren Klienten gemacht. Es ging von Kleinkorgau aus mit dem Kremser durch die Dübener Heide. 

Das Wetter meinte es nicht so ganz gut mit uns, es herrschte ein kühler Ostwind, aber davon haben wir uns unsere gute Laune nicht verderben lassen.

Nach einer sehr lustigen Kremserfahrt saßen wir bei Kaffee und Kuchen zusammen und haben den schönen Tag ausklingen lassen.

Wir bedanken uns für den sehr guten Zuspruch seitens unserer Klienten und bei den fleißigen helfenen Händen, ohne die dieser Ausflug nicht möglich gewesen wäre.